Die Beliebtheit von Rohstoffanlagen steigt kontinuierlich

Die Beliebtheit von Rohstoffanlagen steigt kontinuierlich

Immer mehr Anleger investieren in Agrarrohstoffe, denn diese Anlageklasse hat in den vergangenen einen enormen Boom erlebt. Vor ein paar Jahren waren die Rohstoffinvestments wenigen Spezialisten vorbehalten. Heute empfehlen zahlreiche Vermögensberater dem Depot Rohstoff-Investments beizufügen. Rohstoffe werden aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung auch in Zukunft benötigt. Die Nachfrage nach Agrarrohstoffen, Öl und Industriemetallen wird steigen, das Angebot ist begrenzt und aus diesem Grund werden auch die Preise steigen. Das sind vielversprechende Aussichten für jeden Anleger. In Phasen des Aufschwungs steigen die Rohstoffpreise. Wenn die Konjunkturlage gut ist benötigt die Industrie viel Energie und Metalle. Die Preisbildung von Agrarrohstoffen wird in erster Linie vom Wetter beeinflusst. Starke Trockenheit in den Anbaugebieten schadet den Pflanzen, sorgt für eine geringere Ernte und lässt die Preise steigen.

Gold ist derzeit sehr gefragt

Bei Gold steigt der Preis in den Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit. Das ist im Moment der Fall und Anleger investieren in Gold, das ihnen die gewünschte Sicherheit für ihr Vermögen bietet. Im vergangenen Sommer ist der Goldpreis für eine Feinunze von 1500 Dollar auf 1914 Dollar gestiegen. Gegenüber anderen Rohstoffen hat Gold zudem den Vorteil, dass es auch Zuhause im eigenen Tresor verwahrt werden kann. Bei Öl oder Säcken voll Kakao- oder Sojabohnen ist das anders. Hier können die Anleger ausschließlich an den steigenden Preisen teilhaben. Für viele Rohstoffe wurden im Sommer 2008 Rekordpreise bezahlt und seitdem bevorzugen immer mehr Anleger den Handel mit den börsennotierten Rohstoffpapieren. Im Jahr 2008 wurden etwa 44 Mrd. in ETFs und ETCs investiert, heute ist es über das Vierfache. Bei den meisten Rohstoffpapieren wird das Emittentenrisiko weitestgehend ausgeschaltet.

Mit ETFs in verschiedene Rohstoffklassen investieren

ETF ist ideal für Anleger die das Risiko minimieren wollen und die Investition in verschiedene Rohstoffklassen bevorzugen. Die Investoren können entweder auf spezielle Waren setzen oder eine Mischung aus verschiedenen Rohstoffen. Genau wie Aktien hat ETF den Vorteil dass das Vermögen der Anleger gegen Insolvenz abgesichert ist weil es sich um Sondervermögen handelt. Da ETFs nicht aktiv verwaltet werden sind sie für den Anleger nicht nur transparent, sondern auch kostengünstig. Gegenüber anderen Anlageklassen haben die Indexfonds auf Rohstoffe allerdings einen Nachteil – die Rollverluste. Diese können entstehen wenn Kontrakte auslaufen und durch neue ersetzt werden. Der gegenwärtige Preis ist bei Warentermingeschäften oftmals günstiger als der zukünftige Preis.

Mit ETCs werden Rollverluste vermieden

ETCs wurden entwickelt um Rollverluste zu vermeiden. Sie bilden den aktuellen Kurs des Rohstoffs ab und sind genau wie Zertifikate Schuldverschreibungen. Zur Absicherung der Anleger werden sie in der Regel psychisch hinterlegt. Da der Begriff ETC nicht geschützt ist können auch nicht abgesicherte Papiere unter dieser Bezeichnung vermarktet werden. Der SPDR ist weltweit der größte ETC, mit einem Volumen von etwa 72 Mrd. Dollar und 1230 Tonnen Gold. In Europa ist der größte ETC-Anbieter ETF Securities aus England. Das englische Unternehmen hat ETC auch auf Industriemetalle aufgelegt. Psychisch hinterlegt sind diese an der Londoner Metallbörse.

Bildquelle:©  Dieter Schütz / pixelio.de

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