Landeszentralbanken

Die Landeszentralbanken (LZB) wurden mehrheitlich 1948 gegründet und fungierten als rechtlich selbständige Notenbanken in ihrem “regionalen Hoheitsbereich”, mithin in einem Bundesland. In ihrer Struktur waren sie nach dem Muster der US-amerikanischen Federal Reserve aufgebaut. Ende 1992 wurden mehrere Zusammenlegungen durchgeführt und die Gesamtzahl der LZB reduzierte sich auf neun in den 16 Bundesländern. Bedingt durch eine Strukturreform der Bundesbank im Jahr 2002 sind aus den LZB so genannte Hauptverwaltungen der Deutschen Bundesbank geworden. Diese sind jedoch nicht mehr eigenständig.